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Tipp des Experten: Grenzen setzen ist kein Verrat.

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Dein schlechtes Gefühl ist absolut berechtigt – und es ist wichtig, dass du darauf hörst. Alkohol und Autofahren passen nicht zusammen!

Was dein Freund macht, ist nicht nur ein bisschen riskant. Es ist gefährlich, für ihn, für dich und für alle, die im Auto sitzen oder ihm zufällig entgegenkommen. Viele schwere Unfälle passieren genau bei solchen Mengen: ein Bier, eine Mische – und die Reaktionszeit wird schlechter. Auch wenn man sich noch sicher fühlt, ist das Risiko real.

Dazu kommt: Dein Freund ist noch in der Probezeit. Und da gilt ganz klar 0,0 Promille. Verstöße dagegen haben ernsthafte Folgen.

Dass du dich entschieden hast, nicht mehr einzusteigen, ist mutig und verantwortungsvoll. Sorge für sichere Alternativen, wenn es um deinen Heimweg geht – zum Beispiel, indem du jemanden anrufst, der nüchtern fährt, öffentliche Verkehrsmittel nutzt oder ein Taxi nimmst. Du darfst klare Grenzen setzen, auch wenn andere das lächerlich finden. Wer dich ernst nimmt, respektiert das.

Was die Idee mit der Polizei angeht: Du musst die Polizei nicht rufen, wenn sich das für dich nicht richtig anfühlt. Aber du darfst dir Unterstützung holen: bei einer Freundin, einem Freund oder einer erwachsenen Vertrauensperson.

Und wenn es wirklich brenzlig wird – wenn er betrunken losfahren will und andere gefährdet –, dann ist es völlig in Ordnung, Hilfe zu holen. Nicht, weil du ihn ‚verpetzt‘. Sondern weil du Verantwortung übernimmst und Leben schützt.